Aus Sicht des Naturschutzes und der Landschaftspflege gehören Streuobstwiesen zu den wertvollsten Bestandteilen unsere Kulturlandschaft. Gleichwohl ist deren Bestand in vielen Bereichen bedroht. Sogar in historischen Streuobstgürteln wie zum Beispiel südlich von Alt Ober- Ofleiden stehen auf kommunaler Fläche nur noch Reste der einst stolzen Obstbäume.
Um so erfreulicher ist eine Aktion der Abteilung Badminton des TV Homberg: Auf Initiative von Georg Gückel pflanzten am 18. Dez. 2015 bei frühlingshaften 14 Grad Celsius die Badmintonspieler/innen unter fachkundiger Anleitung von Rainer Schwarz auf einer Wiese unterhalb der Buchholzbrücke insgesamt 14 Apfelbaumhochstämme, einen Speierling sowie 2 Walnussbäume. Eigentümer der Wiese ist Willi Arnold von der Hainmühle, der sich bereits mit seinem gastronomischen Angebot rund um heimische alte Apfelsorten einen hessenweiten Ruf erarbeitet hat.
Besonders verdienstvoll bei dieser Pflanzaktion war der Einsatz von dem Abteilungsleiter Badminton, Volker Stiller, der mit einem Bagger die Pflanzlöcher aushob und uns so eine Menge Handarbeit ersparte. Susanne Vogel versorgte die Baumpflanzer mit Eierlikör, Kaffee und Kuchen.
Die Gruppe wird sich zunächst um die Pflege des neuen Streuobstbestandes kümmern und freut sich schon jetzt darauf, wenn sie in wenigen Jahren die ersten Äpfel für Apfelsaft und Apfelwein gemeinsam ernten kann.
Die Obstbäume der Sorten Schöne von Boskoop, roter Berlepsch, Kaiser Wilhelm, Rheinischer Bohnapfel, Edelbersdorfer, Rheinischer Winterrambur sowie weißer Winterrambur lieferte die Firma Rinn aus Heuchelheim. Jeder Teilnehmer der insgesamt 15 „Streuobstpaten“ zahlte einen Unkostenbeitrag von 89,16 €. Nach Auffassung aller dürfte dieser in die Nachhaltigkeit unserer Umwelt gut angelegt sein!






lt, aufregende Wasserrutschen zu überwinden und sich vor feuchten Wasserschlachten der Mitpaddler zu schützen. An ausgewählten Stationen wurde gezeltet, um neue Kräfte bei gutem Essen, Lagerfeuer, Gesang und Pivo zu sammeln. Zwischendurch gab es auch Gelegenheit zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten sowie eine anspruchsvolle Bergwanderung auf den Berg Klet mit anschließender abenteuerlicher Rollerabfahrt. Das Wetter meinte es halbwegs gut mit den Teilnehmern, die feuchtfröhlich bei bester Laune allen Widrigkeiten trotzten. Die Kanutour kam bei allen so gut an, dass schon Pläne für die nächste geschmiedet werden.