AuĆergewƶhnliches Derby zum Rückrundenstart
Wenig Tore, dennoch viel Tempo.
Von Beginn an wurde das Derby von herausragenden Torhüterleistungen auf beiden Seiten sowie stark agierenden Deckungsreihen geprägt:
Nach gut 10 Minuten stand es erst 3:3 und bei den folgenden Zwei-Tore-Führungen des TVH beim 5:3 und 6:4 in der 13./15. Minute schien sich das Angriffspotenzial der Gastgeberinnen durchsetzen zu können:
Die TSG schaffte es allerdings tatsächlich in den restlichen 15 Minuten von Halbzeit 1 ohne weiteres Gegentor zu bleiben, wie auch Hombergs Torhüterin das Gehäuse regelrecht vernagelte und auch die Gäste lediglich zwei weitere Treffer erzielen konnten.
Mit 6:6 wurden die Seiten gewechselt.
In HƤlfte Zwei sollten beiden Angriffsreihen ebenfalls nur je 8 Tore gelingen, wobei der TVH bei den ZwischenstƤnden 9:7 (36.), 10:8 (44.) und 14:12 (57.) mehrfach die Mƶglichkeiten hatte dieses Partie zu entscheiden.
“Abgesehen davon, dass wir in diesen Momenten im Angriff zu oft suboptimale Entscheidungen getroffen haben, muss man anerkennen, dass Reiskirchen, ebenso wie wir, eine herausragende AbwehrleistungĀ und einen riesen Kampf über 60 Minuten geleistet hat”,Ā so Hombergs Trainer.
In der 59. Spielminute beim Stand von 14:14 hatten die Gastgeberinnen allerdings nochmals Ballbesitz und holten nach einer AuszeitĀ bei nur noch 30 Sekunden auf der Uhr einen 7-Meter-Strafwurf heraus.
Passend zum gesamten Spielverlauf konnte Reiskirchens Torhüterin prompt parieren und auch noch den Nachwurf aus aussichtsreicher Position vereiteln.
Dies sollte dann die letzte Aktion eines ungeheuer spannenden, intensiven Matches gewesen sein, dasĀ Alles in Allem mit einem gerechten 14:14Ā Unentschieden endete.
TVH: Lederer, Hilden; Pfeil (4/1), Jung (1), Röhrig, Bock (1), Schmidt (5/2), Wilhelm (2), Nagel, Balzer (1), Wenzel, Jilg